18 November 2006

Der Blogger in mir

Ich war nie der Tagebuch-Typ und nachdem ich zwei Monate lang nichts zustande gebracht habe, bin ich überrascht, dass ich in der letzten Woche so eine Flut von Posts hervorbringen konnte. Ich habe erkannt, dass es nicht der durchdachte Artikel ist, der ein Blog ausmacht, sondern der alltägliche Gedanke. Am Anfang habe ich versucht möglichst durchdachte, in sich schlüssige Dinge zu schreiben. Jetzt tippe ich die Dinge so, wie sie mir einfallen. Das macht die Produktion von Posts deutlich einfacher. Die Qualität leidet zwar ein wenig, aber ich hatte von Beginn an weder das passende Thema, noch die redaktionellen Fähigkeiten um exorbitante Mengen an Besuchern anzuziehen. Noch weiß ich nicht einmal, ob mehr als zwei Personen mein Blog lesen. Beim Aufschreiben der eigenen Gedanken muss man sie in eine Art Form bringen, schließlich könnte ja doch einmal Jemand dieses Blog lesen. Allein dadurch reflektiert man Vieles noch einmal. Letztendlich schreibe ich daher für mich selbst.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Mein Lieber - ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade dass nicht durchdachte, eher einfach so dahin schreiben erfolgreich ist. Vorallem Therapieartig... dämliches Wort. Aber mir hat Schreiben oft geholfen, Situationen besser zu verstehen oder einfach loszulassen! GLG Diana